Städtereisen nach Neapel

17. Oktober - Veröffentlicht unter Reiseziele

Neapel wird als Ziel für Kurztrips immer beliebter. Die südlichste Metropole Italiens bietet Besuchern einen Abstecher in die europäische Architekturgeschichte von den Griechen bis heute. Die gesamte Altstadt zählt zum Weltkulturerbe.

Spaziergang durch Neapel

Das Stadtzentrum ist recht kompakt und kann leicht zu Fuß erkundet werden. Als Ausgangspunkt für einen Spaziergang empfiehlt sich zum Beispiel der Hafen, wo oft mehrere Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig vor Anker liegen. Man marschiert von dort entlang der Burg Maschio Angioino, an archäologischen Ausgrabungen aus der griechischen Vorgeschichte von Neapel vorbei, bis hin zum ehemaligen Königspalast Palazzo Reale auf der Piazza Plebiscito. Von dort aus links liegt eine Viertelstunde entfernt die Galleria Umberto, das erste Einkaufszentrum der Stadt mit einer beeindruckenden Glaskuppel aus dem 19. Jahrhundert und vielen kleinen Boutiquen italienischer Modedesigner.

Nun kann man die Via Toledo entlang flanieren, die größte Fußgängerzone in Neapel. Am Ende der Via Toledo liegt das Museo Archeologico Nazionale. Der Eintritt in die Ausstellungen mit vielen Fundstücken aus der griechischen und römischen Geschichte der Region ist kostenlos. Ein besonderes Highlight stellt die Ausstellung römischer erotischer Kunst dar.

Vom Museum aus geht es über die Via S. Maria di Costantinopoli hinein in die verwinkelten Gassen der Altstadt mit vielen Kirchen und Konventen aus allen Epochen des Mittelalters und der Renaissance, zum Beispiel dem ehemaligen Kloster Santa Chiara mit einem herrlichen Säulengarten. Immer leicht bergab, an vielen kleinen Kunsthandwerker-Läden vorbei, erreicht man schließlich die historische Universität im Renaissance-Stil. Von dort sieht ist bereits der Hafen wieder zu sehen. Der beste Abschluss eines Stadtrundgangs ist der wundervolle Sonnenuntergang über dem Castell dell’Ovo von einem der vielen Cafes an der Uferpromenade.

Ausflüge in die Umgebung

Kein Trip nach Neapel ist perfekt, wenn man nicht die versunkenen Römerstädte Pompeii und Herculaneum am Fuße des Vesuvs besichtigt hat. Sie sind mit geführten Busausflügen vom Bahnhof aus oder aber per Lokalbahn auf eigene Faust gut zu erreichen. Es empfiehlt sich, Pompeii gleich am Morgen zu besuchen, wenn noch wenig Touristen dort unterwegs sind. In der Mittagshitze ist Herculaneum der angenehmere Anlaufpunkt, weil dort deutlich mehr schattige Plätzchen zu finden sind.

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